Prepaid-Mobiltelefons
Es ist ursprünglich ein englischer Begriff, der mit dem Wort “prepaid” übernommen wurde. Die Bedeutung ist ganz einfach “voraus bezahlt”. Damit ist die Funktionalität der Prepaidverträge und Prepaidkarten eigentlich schon hinlänglich bezeichnet.
Bevor Sie überhaupt telefonieren können, muss eine Prepaid-Guthaben auf dem Prepaidkonto beim jeweiligen Anbieter eingezahlt worden sein. Sobald Sie ein Telefonat führen, wird der entsprechende Betrag von diesem Guthaben-Konto abgebucht. Ist das Guthaben aufgebraucht, können Sie auch nicht mehr anrufen. Ein rechtzeitiger Hinweis auf die notwendige Aufladung des Prepaid-Kontos wird Ihnen per Sprachansage oder mit einer SMS gegeben. Die Höhe Ihres Guthabens wird Ihnen dabei mitgetieilt und die nötige Aufladung wird erwähnt.
Die Konto-Auffüllung des Kontos wird mit der sogenannten Prepaidkarte vorgenommen. Die erhalten sie in Filialen oder Automaten. Mit einem auf dieser Karte aufgedruckten Code, den sie unter einer Deckschicht freirubbeln müssen, können sie die Aufladung mit ihrem Mobiltelefon direkt über eine Sonder-Rufnummer Ihres Vertragspartners vornehmen. In manchen Geschäften oder am Automaten kann es auch nur einen Ausdruck geben. Er hat einen Eindruck mit dem nötigen Code. Ansonsten funktioniert alles wie mit der Karte. Bei einem anderen, elektronischen Verfahren wird die Konto-Auffüllung direkt bei der Bezahlung (Direkt-Aufladung) durch den Händler vorgenommen. Weitere Arten zur Konto-Auffüllung sind Banküberweisung oder Bankeinzug. Vom Anbieter ist festgelegt, auf welche Art die Aufladung funktioniert. Alle zuerst genannten Verfahren müssen von Ihnen selbst eingeleitet werden. selbsttätig erfolgt sie nur bei einem vereinbarten Bankeinzug durch Ihren Vertragspartner. Bei einem bestimmten unterem Stand Ihres Guthabens wird vom Vertragspartner ein vorher festgelegter Betrag zur Aufladung eingezogen. Dieser Betrag wird Ihrem Prepaidkonto gutgeschrieben. Ihr Konto wird damit ohne Schwierigkeiten rechtzeitig aufgeladen.
Bei einem Handytarif Prepaid Vergleich sind nicht alle Prepaidtarife günstig. Nur bei der Wahl von Prepaid-Tarifen der Discounter bekommen Sie einen günstigen Prepaid-Tarif. Tarif-Discounter vertreiben generell nur über eigene Filialen oder über das Internet. Das ist je nach Vertragspartner unterschiedlich. Durch die Direktvermarktung entfällt der Zwischenhandel, so können die Gesprächsgebühren günstig sein. Einen Rechnungsausfall gibt es für den Anbieter auch nicht. Schließlich müssen Sie ja schon vor dem telefonieren über ein Prepaid-Guthaben.verfügen. Regelmäßig gibt es bei einem Discounter kein verbilligtes, subventioniertes Mobiltelefon zu einem Prepaid-Vertrag.
Bei den Netz-Betreibern erhältliche Prepaidverträge sind die Minuten-Tarife höher als bei den Laufzeit-Verträgen, allerdings gibt es keine Grundgebühr. Allerdings erhalten Sie bei Netzbetreibern und Serviceprovidern so genannte Start-Pakete mit einem subventionierten Mobiltelefon. Die Minuten-Tarife der Netzbetreiber und Service-Provider sinken mittlerweile auch. Gerade bei Heranwachsenden sind Prepaidverträge gut zur Kontrolle der Kosten geeignet. Nur wenn ein Guthaben da ist, geht das Handy. Schulden können bei diesem System eigentlich nicht entstehen. Nur nach erfolgter Aufladung des Guthabens kann telefoniert werden. Kostenpflichtige Netzdienste wie Roaming, Sonderrufnummer,Klingelton-Downloads und einiges mehr sind bei den Prepaid-Tarifen nicht oder nur eingeschränkt möglich. Die normalen Kostenfallen sind eigentlich ausgeschaltet. Ein Wechsel zu einem billigeren Vertragspartner geht sehr einfach und schnell. Ihre bisherige Rufnummer können Sie einfach, auch in ein anderes Netz, mit nehmen. Auch wenn Sie den Anbieter wechseln, bleibt Ihre Telefonnummer immer die gleiche. Mit dem Vertragspartner gehen Sie bei einem Prepaid-Vertrag keine irgendwie befristete Vertragsbindung ein.
Die ersten Angebote, als Prepaid-Tarife aufkamen, bezogen sich ausschließlich auf die Sprachtelefonie. Mittlerweile sind bei den Prepaidangeboten Flatrates für Telefonie und Datenübertragung zu finden. Sogar bei den Tarif-Discountern finden sich jetzt immer wieder einmal verbilligte, also subventionierte Mobiltelefons zu den angebotenen Prepaid-Verträgen.